Die digitale Verwerfung

Wir leben in einer Welt, die mehrheitlich von Computern gesteuert wird. Ohne diese Wundermaschinen geht nichts mehr. Trinkwasserversorgung, Elektrizität, Lebensmittelherstellung, Bekleidung, ja selbst die Organisation des Transports all dieser Güter wird von Computern verwaltet.

Da ist es nicht weiter erstaunlich, dass diese Maschinen auch in unserem persönlichen Leben einen grossen Stellenwert eingenommen haben.

Wie gehen wir nun mit dieser neuen, schnellen Welt um? Es gibt meiner bescheidenen Meinung nach drei Gruppen.

Für die ganz Jungen unter uns ist all dies eine Selbstverständlichkeit. Sie können sich ein Leben ohne Smartphone oder Facebook gar nicht vorstellen.

Dann gibt es die Mitmenschen, die voll im Berufsleben stehen, ihre Karriere verfolgen – Für sie ist es fast unmöglich, sich nicht mit diesen Geräten auseinander zu setzen. Ein Minimum an Kenntnissen um den Computer wird in fast allen Branchen vorausgesetzt.

Nun gibt es eine dritte Gruppe, unsere respektierten älteren Semester. Sie müssen sich nicht mit dieser schnellen, unübersichtlichen Welt auseinandersetzen, wenn sie das nicht möchten. Unsere Senioren haben ihr Berufsleben gemeistert und geniessen nun ihren wohlverdienten Ruhestand.

Dies ist eine sogenannte digitale Verwerfung. Die Hersteller von Computern, der Technik, Software und allen möglichen Spielereien konzentrieren sich ganz klar auf die ersten beiden Gruppen Menschen. Dies kreiert eine Kluft zwischen den Generationen, wie sie so noch nie da gewesen ist.

Oftmals fühlen sich unsere wertgeschätzten Senioren übergangen oder sind mit der schieren Geschwindigkeit, mit der sich diese Welt entwickelt, schlicht überfordert. Dies können viele der zweiten Gruppe auch nachvollziehen. Für sie gibt es jedoch viele Möglichkeiten, am Ball zu bleiben.

Was tun, wenn man zur dritten Gruppe gehört und sich brennend für all diese Themen interessiert, aber niemand sich wirklich Zeit nimmt, um wichtige und grundsätzliche Fragen zu beantworten? Die Enkel fragen? Oftmals haben die Jungen wenig Geduld, was man ihnen auch nicht wirklich vorwerfen kann. Seien wir ehrlich. Als wir von der zweiten Gruppe jung oder jünger waren, hatten wir auch keine Lust, uns mit Senioren abzugeben, da scheinen Leute um die 30 schon uralt.

Es gibt viele Kurse für Handys und Computer, die vieles versprechen, leider bleiben oft individuelle Fragen unbeantwortet. Was bleibt also unseren älteren Semestern anderes übrig als einfach aufzugeben oder selber versuchen, sich schlau zu machen. Nun ist es auch eine Tatsache, dass die wenigsten Menschen autodidaktisch veranlagt sind, egal wie alt sie sind.

Es gibt hier definitiv Handlungsbedarf. Was mich ein wenig erstaunt und auch betrübt, ist dass die Industrie nicht erkennt, dass ihnen eine grosse Kundengruppe entgeht. Es bräuchte nur ein wenig mehr Zeit, Verständnis und Geduld damit unsere Senioren auch in den Genuss dieser faszinierenden Welt der Computer kämen.

tösslab – solutions hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, dies zu ändern und unseren Senioren spezielle, individuelle Kurse rund um das Smartphone und den Computer anzubieten.